Bewerbungstipps

Nacholgend kannst du dich darüber informieren, was du bei deiner Bewerbung beachten musst. Wenn du einige Punkte und Formalitäten beachtest, kannst du direkt mit einer guten Bewerbung punkten und bist deinem Ausbildungsplatz einen Schritt näher. Wenn du dich auf der Internetseite der Agentur für Arbeit durchklickst, kannst du auch dort zahlreiche nützliche Informationen erhalten.

In der Regel erwarten alle Firmen eine schriftliche Bewerbung. Diese bilden die Grundlage für eine Vorauswahl der Bewerber/-innen. Leider ist es heutzutage oft so, dass sich auf einen Ausbildungsstelle mehrere hundert Bewerber/-innen bewerben, so dass eine ordentliche Bewerbung sehr wichtig ist, um nicht direkt herausgefiltert zu werden.

Was immer dazugehört ist das eigentliche Bewerbungsschreiben mit Bewerbungsfoto, ein tabellarischer Lebenslauf und eine Kopie des letzten Schulzeugnisses oder des Abschlusszeugnisses. Wenn du während deiner Schullaufzeit Praktika oder ähnliches gemacht hast, kannst du auch Beurteilungen etc. als Kopie beifügen. Aber auch alle anderen Beurteilungen oder Nachweise über spezielle Qualifikationen (PC-Kenntnisse, Sprachkurse, VHS-Kurse usw.) kannst du deiner Bewerbung beifügen. 

Es gibt zwei Arten von Bewerbungen:

Die Initiativbewerbung und die Bewerbung auf Anzeige. Letztere beruht auf einer geschalteten Anzeige z.B. in einer Tageszeitung. Auf diese Anzeige kannst du dich auch in deinem Bewerbungsschreiben berufen. Wichtig ist hier, dass du die Anzeige sehr genau liest, ob die Firma besondere Dinge in der Bewerbung erwartet z.B. einen handgeschriebenen Lebenslauf. Bei der Initiativbewerbung ist dies anders. Diese beruht auf deiner eigenen Initiative, dich bei einem Unternehmen zu bewerben. 

Was gehört nun in ein Bewerbungsschreiben?

Auf jeden Fall die korrekte Firmenbezeichnung und Anschrift, wenn möglich mit Ansprechpartner/-in. Ebenfalls ist der Betreff („Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als…“) sehr wichtig. Das eigentliche Schreiben sollte einige Aussagen zu deiner Person enthalten, vielleicht klären, wie du auf den Ausbildungsplatz aufmerksam geworden bist und was dich so besonders für diesen Beruf macht.

Der tabellarische Lebenslauf sollte alle wichtigen Stationen deines Lebens enthalten: Geburt, Angaben zu Eltern und Geschwistern, Grundschule, weiterführende Schule, ein aktuelles Bewerbungsfoto, aber auch Angaben über Zeiten in denen du ein Praktika, einen Auslandsaufenthalt oder ähnliches gemacht hast.

Bevor du deine Unterlagen abschickst, lass diese von Eltern oder Lehrern überprüfen, ob du deutlich und fehlerfrei geschrieben und dich überzeugend dargestellt hast. Einige Formalien wie Ansprechpartner/-in und genaue Adresse solltest du ebenfalls beachten. Wenn z.B. ein/e Ansprechpartner/-in namentlich genannt ist, dann kannst du das obligatorische „Sehr geehrte Damen und Herren“ durch den entsprechenden Namen ergänzen „Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Frau Müller“.

Deine Unterlagen bitte nicht lochen oder tackern, einfach alles in eine spezielle Bewerbungsmappe oder in einen Clip-Hefter und in einen großen Umschlag packen. Bedenke aber, dass nicht jeder Arbeitgeber die Mappe zurück schickt. Frag’ am besten den angegebenen Ansprechpartner/-in, welche Bewerbungsform gewünscht ist.

Viele Krankenkassen und Versicherungen halten spezielle Broschüren zum Thema "Bewerbung" parat, also einfach mal nachfragen. Aber auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat auf seiner Internetseite einige Infos zusammengetragen. Ebenfalls gibt es zahlreiche Informationen auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und auf www.bewerbung-um-eine-ausbildungsstelle.de

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